Hunde können Menschen mit motorischen Beeinträchtigungen bei unterschiedlichen Tätigkeiten unterstützen.

 

Aufgaben:

  • ruhiges Laufen neben dem Rollstuhl bzw. Krücken ohne zu ziehen

  • Heranziehen eines Rollstuhls

  • Personen alarmieren, wenn die beeinträchtige Person aus dem Rollstuhl gefallen oder gestürzt ist

  • Sicheres Bringen von diversen herunter gefallenen Gegenständen

  • Sicheres Bringen von Gegenständen, die benannt werden können (z.B. Handy)

  • Öffnen von Türen

  • Licht auf Aufforderung aus- und einschalten

  • Sicheres Ein- und Aussteigen von öffentlichen Verkehrsmitteln

  • Sicheres Ein- und Aussteigen von Liften

  • Sicheres Tragen und Bringen der Leine

  • Sonstige Aufgaben, die Ihnen wichtig sind, dass sie der Hund erfüllen soll

 

Ausbildung:

  • Im ersten Gespräch erfolgt eine Anamnese Ihrer Krankengeschichte sowie eine Erfassung Ihrer Wünsche und Anforderungen an den zukünftigen Assistenzhund und es findet eine Beratung über die in Frage kommende Hunderasse statt.

  • In weiterer Folge wird mit Ihnen gemeinsam ein Welpe ausgesucht und ein ganz persönlich auf Sie zugeschnittener Trainingsplan erstellt.

  • In Einzel- sowie Gruppentrainings werden Ihnen die Trainingsmethoden vermittelt, Körpersprache und Kommunikation des Hundes näher gebracht und auf die Bedürfnisse Ihres Hundes eingegangen.

  • Es darf nicht darauf vergessen werden, dass Ihr Hund ein ganz normaler Welpe bzw. Junghund ist, der auch schwierige Lebensphasen mit Ihnen durchleben wird und dafür braucht es von Ihrer Seite sehr viel Respekt und Geduld gegenüber diesem Lebewesen im Training.

  • Es gibt viele Methoden einem Hund Grundgehorsam beizubringen, aber auch viele Methoden, die mit einer Ausbildung zum Assistenzhund nicht kompatibel sind, sodass wir bevorzugen auch diesen Trainingsteil mit Ihnen gemeinsam zu bearbeiten.

  • Manchmal gibt es im Training auch Niederlagen, durch die wir Ihnen gerne helfen und mit Rat und Tat zur Seite stehen.

 

Prüfung:

  • Es gibt die Möglichkeit einer Prüfung am Messerli Institut der Veterinärmedizinischen Universität in Wien

  • Voraussetzung ist der Besitz eines österreichischen Behindertenpasses

  • Voraussetzung ist auch das Bestehen einer 14-seitigen Gesundheitsdokumentation des Hundes, die erst mit einem Lebenalter von 12 Monaten durchgeführt werden kann

  • Vom Menschen ist eine Trainingsdokumentation vorzulegen

  • Die Prüfung besteht aus einem theoretischen und einem praktischen Teil

  • Auch wenn Sie die Prüfung nicht bestehen oder nicht antreten dürfen, weil das Gesundheitszeugnis des Hundes nicht entspricht oder Sie keinen Behindertenpass haben, kann Ihr Hund dennoch ein beeindruckender und zuverlässiger Helfer sein. Es besteht dann allerdings kein Recht darauf, den Hund in öffentliche Gebäude mitnehmen zu dürfen 

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