Wann kann ich mit dem Training beginnen?

Am Besten noch vor der Auswahl des Welpen um schon im Vorfeld wichtige Informationen zu haben wie Sie Ihren Hund im Vergleich zum "normalen Familienhund" zum Assistenzhund fördern. Grundsätzlich ist es auch möglich mit einem bereits vorhandenen Welpen oder Junghund die Ausbildung zu beginnen.

 

Ab wann kann man mit dem Hund mit dem Training beginnen?

Ab der neunten Lebenswoche, also sofort nach Übernahme vom Züchter.

 

Welche Voraussetzungen muss mein Hund mitbringen?

  • Er muss gesund und sollte eher jünger sein. Am Besten wäre es mit dem Training im Welpenalter zu beginnen.
  • Eine Unterzuckerung zu erkennen und anzuzeigen kann auch ein alter oder älterer Hund erlernen, ob es wirtschaftlich sinnvoll ist, müssen Sie für sich selbst entscheiden.
  • Er muss am Menschen orientiert sein und mit ihm gerne zusammenarbeiten.
  • Er muss wesensfest und gelassen sein können.

 

Kann ich - wenn ich noch nie einen Hund hatte - meinen Assistenzhund ausbilden?

Sowohl für Menschen als auch für Hunde ist es leichter Neues zu erlernen als früher Gelerntes umzulernen. Die Erziehungsmethoden haben sich nach wissenschaftlichen Erkenntnissen in den letzten Jahren sehr verändert. Das erstreckt sich vom Erlernen der einfachsten Grundsignale bis zur grundsätzlichen Einstellung zum Lebewesen Hund.

 

Welche Voraussetzungen muss der Halter mitbringen?

  • Er muss Hunde mögen
  • Freude am Hund
  • Spaß mit dem Hund zu arbeiten
  • Geschick im Umgang mit dem Hund
  • Bereitschaft den Hund als Hund und nicht als Mensch zu erziehen
  • Geduld
  • Konsequenz

 

Wie lange dauert die Selbstausbildung?

Das hängt vom Halter und vom Hund ab.

  • Ist der Hund immer gesund / bei Krankheit Trainingspausen
  • Ist der Halter gesund oder gibt es einen Spitalsaufenthalt und dadurch längere Trainingspausen
  • Gibt es ein familiäres Ereignis, dass das Training pausieren lässt

Bei regelmäßigem konsequentem Training dauert die Selbstausbildung eines Assistenzhundes zumindest 18 Monate im Einzel- und Gruppentraining.

 

Was sind die Ausbildungsinhalte?

  • Erstellung eines individuellen Trainingsplans
  • Vermittlung von theoretischem Wissen mit und ohne Hund
  • ganz viel Praxis in Einzel- und in Gruppentrainings
  • regelmäßige Evaluation des Trainingsstandes im Vergleich zum zu erreichenden Ziel
  • Prüfungsvorbereitung (auch wenn Sie keine Prüfung am Messerli Institut anstreben, werden wir das Endergebnis an diesen Kriterien messen)

 

Bekommt mein Hund eine Kenndecke?

In der Ausbildung gibt es die Möglichkeit eine Kenndecke mit der Aufschrift "Assistenzhund in Ausbildung" bzw. "Diabetikerwarnhund in Ausbildung" zu erwerben. Diese Decken berechtigen nicht dazu den Hund in Geschäfte mitzunehmen; darauf gibt es keinen Rechtsanspruch.

 

Kann der Hund im Behindertenpass eingetragen werden?

Seit 01.01.2015 gibt es die gesetzlichen Rahmenbedingungen den Hund auch in den Behindertenpass eintragen zu lassen. Erforderlich hierzu sind eine theoretische und praktische Prüfung (Sozialverhalten, Gehorsamsbereitschaft, Jagdtrieb, Aggressionstrieb, Selbstsicherheit, Unbefangenheit, Konzentrationsfähigkeit, Geräuschempfindlichkeit, Ablenkbarkeit) vor einer unabhängigen Kommission beim österreichischen Messerli Institut sowie die Erfüllung gesundheitlicher Richtlinien (Klinische Untersuchung inkl. Blutbild, orthopädische Untersuchung und Röntgen, neurologische Untersuchung, Verhalten bei der Untersuchung). Diese Untersuchungen können frühestens im Alter von 12 Monaten durchgeführt werden.

Besteht der Hund diese Gesundheitsprüfung ist er zur Prüfung am Messerli Institut zugelassen; besteht er die Gesundheitsprüfung nicht, kann man den Hund zwar nutzen, aber er bekommt keine offizielle Kenndecke und kann auch nicht in den Behindertenpass eingetragen werden.


Wie hoch sind die Kosten für diese Spezialausbildung meines Hundes?

Das hängt davon ab wie regelmäßig und wie konsequent trainiert wird. Ergänzend bedarf es auch einer Grundgehorsamsausbildung des Hundes, die wir empfehlen ebenfalls bei uns vorzunehmen um zu vermeiden, dass widersprüchliche Ausbildungsphilosophien den Lernfortschritt ungünstig beeinflussen.

 

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